Kategorie: Allgemein

  • A space of association and feelings

    For some years now, a very artistic cinema has been establishing itself in the circle of the Hochschule für Bildende Künste (HFBK) Hamburg, repeatedly tipping over into the experimental. In her films “Drift” and “Human Flowers of Flesh”, Helena Wittmann explored narrative conventions and the relationship between man and nature. Now comes Willy Hans‘ feature…

  • Between identity and perception

    Among the 12 nominees for this year’s German Film Critics‘ Award were four films by current and former students of the HFBK Hamburg. Our film critic presents the very different and multifaceted films, two of which were also honored in the end. A mountain village in deserted twilight. Street lamps color the darkness with artificial…

  • The “Greatest Day”

    Anora “Ani” (Mikey Madison) knows what she wants and throws her whole body into it, literally and head over heels. In the very first scene, Sean Baker burns it into the screen and into our heads: a room bathed in blue-violet neon light, strippers dancing in slow motion in front of seated men or making…

  • USA: Escalation spirals in a state of emergency

    America is on fire in “Civil War”, not just metaphorically, but literally. The “Western Forces”, a war coalition between California and Texas, fight against government troops and an authoritarian president barricaded in Washington, who has granted himself an unconstitutional third term in office and disbanded the FBI. It is clear that Alex Garland’s civil war-torn…

  • Who’s Afraid of spilled cheese?

    In Stanya Kahns „Don’t Go Back To Sleep“ und Benjamin Nuels „Hotel“ (beide 2014) verarbeiten VertreterInnen spezifischer Berufsgruppen das Ende ihrer bekannten Welt. Es umgibt sie kulissenhafte Architektur: Bei Kahn eine aufgrund der Wirtschaftskrise nie fertiggestellte, unbewohnte Neubausiedlung in Missouri, bei Nuel ein verlassenes Hotel in modellierter Computerspielumgebung. Soldaten und Terroristen, jeweils als optisch identische…

  • Looking forward to the cruise, oder: Wenn Künstler zu Gewinnern werden

    Was bedeutet es, die eigenen künstlerischen Arbeiten einem Publikum zugänglich zu machen, dessen Reaktionen, selbstverständlich, nicht und niemals vorherzusehen sind? Was heißt es – sich – heraus- und auszustellen? Und wie schafft man es überhaupt, aktiv eine solche Situation der Selbstpräsentation herbeizuführen? Der Künstler, der mit seiner Mappe in die Galerie marschiert, ist ein Mythos,…

  • How-to hang-on and not over. Oder: Wie kuratiert man einen Cliffhanger?

    Wenn Protest sich pelzig präsentiert Am Tag, als „der Schamane“ das US-Kapitol besetzte, als einer von vielen Anhänger*innen fragwürdiger Theorien um Macht und Verschwörung, war mehr als klar geworden, dass auf den Wahlkampf eine Schlacht um Stimmgewalt – nicht zuletzt jener ihres noch-präsidialen Helden – folgte. Eine Pointe dabei ist, dass Stimmgewalt hier vor allem…

  • Gisèle Freund FOTOGRAFIE

    Es gibt Fotografen, die beherrschen ihre Technik so souverän, dass sie genau wissen, welchen Kniff sie an-wenden müssen, um beim Betrachter eine ganz be-stimmte Reaktion auszulösen. Andere machen Bilder, die sind etwas „schief“. Gisèle Freund gehörte zu den letzteren. Schon bei ihrem ersten Auftragsportrait des französischen Schriftstellers und Politikers André Mal-raux mit windzerzaustem Haar (1935)…

  • Diagnose Zwischenwesen. Über Arbeiten von Tania Felske, Ha-Nul Lee und Alexander Sahm

    Fest verankert im kollektiven hypochondrischen Gedächtnis sind jene zahlreichen abschreckenden Röntgenbilder, die vergessene medizinische Instrumente und Überbleibsel zwischen den Organen offenbaren. Fremdkörper im Eigenkörper, scharfkantig, metallisch, vom Hilfsmittel zum Eindringling geworden. Doch nicht nur solche „Horrorgramme“, sondern auch „normale“ Röntgenbilder wirken oftmals fremd und unheimlich, obwohl sie doch das Eigenste und Innerste des Menschen zu…

  • Bilder ineinander unterwegs.

    Thilo Westermanns Bilderserie Ensembles zeigt schwarz-weiße Hinterglasmalereien und pastellige Buntstiftzeichnungen eingebettet in Stillleben-Arrangements und stilvolle möblierte Innenräume, flankiert von Bücherstapeln und Blumenarrangements, die mit den Motiven ihrer selbst korrespondieren. Auf den ersten Blick erinnert Westermanns Vorgehen an die Strategie Louise Lawlers: Lawler hält berühmte Kunstwerke fotografisch in unterschiedlichen Kontexten fest, die nicht der üblichen Betrachtung…